Norwegische Waldkatzen - De-La-Platiada

Hautpilzerkrankungen

Hautpilzerkrankungen

Verursacher sind Hautpilze der Gattung Microsporum und Trichophyton. Microsporum canis ist mit großem Abstand der häufigste Erreger einer Hautpilzerkrankung bei der Katze. Die Übertragung erfolgt vorwiegend direkt von Katze zu Katze. Die überall in der Wohnung verteilten Pilzsporen sind sehr widerstandsfähig und bleiben in der Umwelt lange Zeit ansteckungsfähig. Deshalb kann die Pilzerkrankung auch durch die Hände, durch Kleider und Schuhe des Menschen, durch Transportkäfige, Bürsten und andere Gegenstände übertragen werden. Besondere Gefahren gehen von der Zusammenkunft vieler Katzen aus verschiedenen Haushalten in Tierhandlungen, Katzenpensionen und Tierheimen sowie auf Katzenausstellungen aus.

Krankheitsanzeichen: Von der Zeit der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Haut- und Haarveränderungen verstreichen mind. l bis 2 Wochen. Oft entstehen runde oder ovale, teilweise zusammenfließende haarlose Bezirke. Die Haut ist an diesen Stellen häufig verdickt, und am Rand ist eine wallartige Erhöhung erkennbar. Die Haare brechen oft wenige Millimeter über der Hautoberfläche ab. Manchmal sind Schuppen und Krusten vorhanden. Der Juckreiz fehlt am Anfang meistens, kann aber später bei Verschlimmerung der Entzündung auftreten. Bei einigen Katzen sind die Befunde nicht so auffällig, sie haben nur ein stumpfes Fell mit teilweise vermehrter Schuppenbildung. Manche Katzen sind ganz ohne sichtbare Haut- und Haarveränderungen mit Pilzen besiedelt. Sie haben für die Übertragung eine besondere Bedeutung.

   

Vorbeugung und Behandlung: Weil z.B. Milbenbefall ganz ähnliche Symptome hervorrufen kann, stellen die Tierärztin oder der Tierarzt die Diagnose nicht nur aufgrund der bloßen Krankheitsanzeichen. Häufig sind Zusatzuntersuchungen, wie z.B. die Betrachtung mit einer UV-Licht-Lampe erforderlich. Sicherheit kann ein sogenanntes Hautgeschabsel bringen, bei dem mit einer Klinge Hautschuppen, Haare und Krusten abgenommen werden. Diese Probe wird dann für die mikroskopische Beurteilung und zur Anzüchtung der Pilze auf einem speziellen Nährmedium verwendet. Leider dauert es manchmal einige Wochen bis das endgültige Laborergebnis vorliegt. Bei hochgradigem Pilzbefall müssen langhaarige Katzen geschoren und mehrere Wochen mit Tabletten und mit pilztötenden Lösungen behandelt werden. In der Wohnung müssen wenigstens alle Bereiche in und um die Lieblingsplätze der Katze sowie alle Spiel- und Pflegegerätschaften mehrmals gereinigt und desinfiziert werden. Alle tierärztlichen Anweisungen sollten gewissenhaft durchgeführt werden - es handelt sich um eine hochansteckende Krankheit, die auch auf den Menschen übertragbar ist!

Quelle: http://www.katzen-life.de/Katzenkrankheiten/index.htm?hautparasiten.htm